MOTORRADZUBEHÖR/-ANBAU
Nr.3 wurde bei BMW Motorrad als BMWR1250 GS Adventure im Style Triple Black gekauft. Dazu kommt das 719 Frästeile-Paket, was einen Motorgehäusedeckel, Zylinderkopfhauben, Zündspulenabdeckung, Öleinfüllschraube und schwarze Kunststoffschleifer an den Zylinderkopfhauben in Schwarz/Silber bedeutet.
Dazu wurde Nr.3 durch Carbonteile von Ilmberger verschönert. Warum gerade Carbon? Die 6 wichtigsten Vorteile liest du hier. Carbon sind aktuell (Stand September 2023) die Tankabdeckung, Die Luftauslassverkleidung am Tank jeweils Links und rechts und der Lufteinlass links und rechts.
Im Sommer 2023 wurden die Sitzbank bei der Sattlerei Luhe neu bezogen und der Tank beim Foliendealer in Berlin Köpenick foliert.
Als Kofferset nutze ich das TRAX ADV Alukoffer-System von SW-Motech. Für mich das beste Set auf dem Markt. Robust, leicht, wasserdicht und mit einem hervorragendem Schließ- und Befestigungssystem. Ja etwas preisintensiver als andere Marken wie z.B. LoneRider, Touratech oder Hornig aber dafür absolut den Preis wert.
WERKZEUGE
Auf meinen Touren überlasse ich ungern etwas dem Zufall. Wenn es um Werkzeug geht, setze ich auf eine Kombination, die Platz spart und trotzdem alles abdeckt:
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Das Werkzeug: Ich nutze das 31-teilige Set von Rothewald. Es kommt in einer praktischen Werkzeugrolle, die extrem robust ist und die wichtigsten Nüsse, Bits und Schlüssel enthält.
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Die Unterbringung: Damit das Werkzeug immer griffbereit ist und keinen Stauraum in den Koffern wegnimmt, verstaue ich die Rolle in der Trax Toolbox von SW-Motech. Die ist fest am Motorrad montiert, wasserdicht und der perfekte Ort für das “Erste-Hilfe-Kit” der Maschine.
So bin ich für kleine Reparaturen unterwegs immer bestens gerüstet.
REISEAPOTHEKE
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist auf einer Motorradtour unverzichtbar. Kleinere Wehwehchen können einem sonst schnell den ganzen Fahrspaß verderben. Hier ist meine persönliche Checkliste für die Dinge, die in meine Reiseapotheke kommen.
Wichtig: Nichts MUSS, alles KANN. Das Packmaß auf dem Motorrad ist heilig (ich nutze dafür z.B. die Trax Toolbox oder eine kleine Tasche im Koffer). Entscheide selbst, was du wirklich brauchst und wie weit du fährst.
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Erste-Hilfe-Set: Die Basis. Verbandsmaterial, Pflaster, Mullbinden, Schere, Pinzette und Desinfektionsmittel. (Oft schon unter der Sitzbank, aber prüf den Inhalt!).
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Schmerzmittel: Ibuprofen oder Paracetamol sind Pflicht bei Kopfschmerzen (“Wetterfühligkeit”) oder Rückenschmerzen nach langen Etappen.
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Brandgel: Ein Klassiker unter Bikern: Einmal kurz mit der Wade an den heißen Auspuff gekommen und schon hat man eine Verbrennung. Ein kühlendes Gel schafft sofort Linderung.
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Elektrolyte: Unter der Kombi schwitzt man oft mehr als man denkt. Elektrolyt-Pulver hilft gegen Dehydrierung, Kopfschmerzen und den “Durchhänger” am Nachmittag.
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Magnesium: Gegen Wadenkrämpfe nach einem anstrengenden Fahrtag.
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Wundsalbe: Eine antiseptische Salbe (z.B. Betaisodona oder Jodsalbe) hilft bei Schnitt- und Schürfwunden.
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Verbandstoffe: Elastische Bandagen und Dreieckstücher für die Stabilisierung.
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Blasenpflaster: Nicht nur zum Wandern! Neue Stiefel können drücken, oder man läuft bei Besichtigungen mehr als gedacht.
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Persönliche Medikamente: Nimmst du regelmäßig Tabletten? Pack genug Vorrat ein plus Reserve für 2-3 Tage extra.
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Allergiemedikamente: Antihistaminika (Tabletten oder Gel) bei Reaktionen auf Insektenstiche oder Pollenflug.
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Magen & Darm: Reisedurchfall ist der Touren-Killer Nr. 1. Ein Mittel wie Imodium oder Kohletabletten sollte dabei sein. Auch etwas gegen Sodbrennen (anderes Essen!) kann nicht schaden.
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Insektenschutz & Zeckenzange: Gerade wenn wir beim Community-Treffen abends draußen sitzen oder zelten.
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Sonnenschutz & Lippenbalsam: Durch den Fahrtwind merkt man die Sonne oft nicht. Ein Lippenbalsam mit UV-Schutz verhindert spröde Lippen.
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Augentropfen: Staub, Pollen und Zugluft sorgen oft für trockene, gereizte Augen. “Künstliche Tränen” helfen hier super.
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Taschenlampe / Stirnlampe: Wenn man im Dunkeln mal was am Bike checken muss.
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Rettungsdecke: Gold/Silber-Folie. Nimmt keinen Platz weg, schützt aber bei Panne oder Unfall extrem gut vor Auskühlung.
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Tourniquet: Für den extremen Notfall bei sehr starken Blutungen. Bitte nur mitführen, wenn du weißt, wie man es anwendet!
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Notfallkontakte: Eine kleine laminierte Karte mit Blutgruppe, Allergien und Notfallnummern direkt beim Ausweis oder im Helm.
Mein Tipp: Checkt einmal im Jahr vor Saisonstart die Verfallsdaten! Nichts ist blöder als abgelaufene Tabletten, wenn es drauf ankommt.