Hey Motorradfreund, bist DU bereit für ein echtes Naturerlebnis? Für ein Erlebnis wie es ich es immer erlebe!
Ich packe meine Koffer für eine Tour, die ich schon lange im Kopf habe – einmal um die Ostsee, hoch über den Baltikum zum Polarkreis und über Schweden wieder zurück! Und das Beste daran? Ich möchte, dass DU mitkommst und wir das GEMEINSAM erleben! Genau so, wie ich es immer auf meinen Touren erlebe, wenn ich alleine unterwegs bin. Und das Besondere daran ist, dass ich eine exklusive Videoreihe über unser Abenteuer produziere und du als Protagonist deinen Auftritt hast, einzigartig und im Stile wie du es von YouTube kennst.
Das ist nicht nur irgendeine Tour, das ist unser erstes gemeinsames “Nordlicht-Naturerlehbnis”. Wir werden zusammen die Straßen erkunden, atemberaubende Landschaften erleben und Erinnerungen schaffen, die ein Leben lang halten. Ich nehme dich mit auf diese Reise, genauso wie du es von meinen YouTube-Videos kennst: authentisch, voller Entdeckungen und mit dem unvergleichlichen Gefühl, etwas wirklich Besonderes zu erleben.
Sei dabei, wenn wir Neuland betreten, die Polarkreisschilder passieren und vielleicht sogar das magische Nordlicht tanzen sehen. Unser Ziel? Den Polarkreis erreichen und einmal !
Maximal vier Plätze gibt es für diese Premierenfahrt. Lass uns gemeinsam diese unglaubliche Reise starten! Ein einmaliges Erlebnis was es so nie wieder geben wird.
Was wirst du erleben?
Halt dich fest, denn diese Tour ist weit mehr als nur eine Fahrt – es ist eine Entdeckungsreise, auf der wir zusammen Kilometer fressen und unvergessliche Momente sammeln. Wir erleben das, was ich sonst alleine erlebe.
Die Videoproduktion – Unser erster Trip dieser Art!
Das Besondere an dieser Tour ist, dass wir das alles gemeinsam zum ersten Mal erleben. Und zugleich entsteht eine neue YouTube-Video-Serie, wo du ein wichtiger Teil sein wirst, ein Protagonist, deine persönliche Erinnerung an die vielleicht schönste Motorradreise deines Lebens! Ich freue mich darauf, dieses Abenteuer mit dir zu erleben, zu filmen und unwiderrufliche Erinnerungen zu schaffen. Stell dir vor: Wir fahren gemeinsam Kurven, lachen über Anekdoten, feiern unsere Erfolge auf der Straße und sehen uns dann später im bekannten Filmformat auf z.B. YouTube oder Joyn und speziell auch für deine Unterlagen, denn du bekommst den Film für deine eigenen Vorführungen geschenkt. Dazu kommt diese einzigartige Dynamik, die aus einer einfachen Tour mit einer kleinen Gruppe ein echtes Motorrad-Abenteuer macht – authentisch, voller Spontanität und mit viel Raum für persönliche Entdeckungen.
Unvergessliche Momente: Mehr als nur Kilometer
Freu dich auf:
- Atemberaubende Landschaften: Von den grünen Küsten der Ostsee bis zu den weiten, unberührten Gebieten Lapplands.
- Einzigartige Begegnungen: Mit der Natur, mit anderen Reisenden und vielleicht sogar mit Rentieren und Elchen!
- Die Magie des Polarkreises: Das unvergessliche Gefühl, diese besondere Breitengradlinie zu überqueren und die Mitternachtssonne oder, mit etwas Glück, das Nordlicht zu erleben.
- Pure Freiheit auf zwei Rädern: Das Gefühl von Wind im Haar und unendlicher Weite vor dir.
- Gemeinsame Abende: Zeit für Geschichten, Lachen und das Knüpfen neuer Freundschaften.
Diese Tour ist deine Chance, Grenzen zu überwinden, Neues zu entdecken und Teil einer unvergesslichen Geschichte zu werden. Bist du bereit, mit mir ins Nordlicht-Abenteuer zu starten?
Unsere Mission
Das Phänomen der Mitternachtssonne erleben! Dieses soll auch Anfang August am Polarkreis noch gut erlebbar sein. Je weiter nördlich wir uns befinden, desto länger bleibt die Mitternachtssonne sichtbar. In Rovaniemi, das genau auf dem Polarkreis liegt, sollen wir Anfang August noch einiges davon erleben können. Die Nächte sollen extrem hell bleiben(“Weiße Nächte”). Die Sonne taucht nur kurz unter den Horizont und dämmert dann sofort wieder. Selbst wenn die Sonne in Rovaniemi im August für ein paar Stunden untergeht, ist die Dämmerung so lang und hell, dass es sich immer noch anfühlt, als würde es kaum dunkel werden. Das ist ein ganz besonderes Erlebnis, das man im Süden so nicht kennt und das ist unser Ziel der Tour!
Mein Versprechen an dich
Ich bin nicht nur ein begnadeter Video-Creator, ausgebildeter Reiseleiter und zertifizierter Tourguide sondern auch erfahrener Motorradfahrer.
Ich sorge dafür, dass du dich in ausgewählten Hotels und Pensionen entlang der Route wie zu Hause fühlst. Die Unterkünfte sind mit viel Liebe ausgewählt, sind teilweise landestypisch und im guten Standard. Du übernachtest in einem Doppelzimmer oder Einzelzimmer und immer alleine. Du brauchst dir also kein Zimmer mit einem anderen Fahrer teilen, jeder kann schnarchen so laut er kann :-). Ich möchte dass du am nächsten Fahrtag ausgeruht bist und abends stärken wir uns immer gemeinsam in den hoteleigenen landestypischen Restaurants.
Mein und unser Ziel ist es, eine herzliche, persönliche und freundschaftliche Atmosphäre zu schaffen, in der du nicht nur tolle Straßen und Landschaften entdeckst, sondern auch neue Freunde findest. Und aus dem Grund ist die Gruppe auch absichtlich sehr klein gehalten.
Alle Routen sind gespickt mit dem meiner Meinung nach Besten vom Besten der Gegend. Das Abenteuer ist absichtlich so konzipiert, dass die Übernachtungen am Vorabend des Startes und am letzten Tag der Tour inkludiert sind. So hast du die Möglichkeit entspannt anzureisen, sparst dir die sonst nötigen Kosten für die erste und letzte Unterkunft und wir haben die Möglichkeit uns bei einem Bier oder Wein kennenzulernen und können dabei die ein oder anderen Erfahrungen oder Tipps austauschen.
Zusätzliche Infos:
- Fotostopps: wir planen genügend Zeit für Fotostopps ein, um die atemberaubenden Panoramen festzuhalten.
- Wetter: Die Wetterbedingungen im Norden können schnell wechseln. Seid auf alle Eventualitäten vorbereitet und packt entsprechende Kleidung ein. Gerade am Polarkreis kann es empfindlich kalt und nass werden.
- Pausen: Wir legen regelmäßige Pausen ein, um die Landschaft zu genießen und neue Energie zu tanken.
- Video: ich erstelle von unserem Abenteuer eine exklusive Videoreihe mit uns gemeinsam als Protagonisten. Du wirst also Teil einer einzigartigen Verfilmung des Abenteuers. Du darfst dich dann natürlich bereit erklären gefilmt zu werden. 🙂
- Kreativität: Du schaust zugleich während dieser Tour hinter die Kulissen meiner Videoproduktion, ich zeige dir wie ich filme, welche Perspektiven wichtig sind, wie man eine Story baut und eine Geschichte in bewegte Bilder packt. Du wirst überrascht sein was alles dazugehört. Das Ganze exklusive und einmalig.
Key-Facts
- Reisedatum: 25.07.2026 – 11.08.2026
- Gesamtfahrstrecke: ca. 4600km
- Anzahl Reisetage: 18 Tage
- Anzahl Übernachtungen: 17
- Anzahl Frühstück: 17 (größtenteils in der Unterkunft, selten unterwegs)
- Anzahl geführte Touren: 14
- Tageskilometer: von 270km bis 410km
- Max. Anzahl Teilnehmer: 4
- Min. Anzahl Teilnehmer: 3
- Charakter: weitläufig
- Jeder Teilnehmer erhält ein Motorradbummler-Premium-T-Shirt mit personalisiertem Namen und einen Aufkleber
- 1 Jahr Mitgliedschaft VIP-MOTORRADBUMMLER im Wert von 99,99€ geschenkt (falls noch nicht vorhanden)
- Unterbringung: Immer mit Einzelnutzung jeweils EZ oder DZ
- Reisepreis: 3299,00€ (Je Fahrer)
- Bist du mindestens 3 Monate vor der Reiseanmeldung bereits “VIP-Motorradbummler”, erhältst du 10% Rabatt auf den Reisepreis
- Inklusive: Übernachtung EZ oder DZ (immer alleine im Zimmer), Frühstück, alle Fähren, Videoreihe (Sprit, Öl separat)
- Sprit und Verpflegung extra (außer Frühstück)
- Reisepreissicherungsschein
- Wichtig! Da wir gemeinsam zirka 4600km fahren, plane entsprechend die Reifen und die Betriebsbereitschaft deines Motorrades ein. Solltest du mit einem Auto und Anhänger zur Startunterkunft anreisen, kannst du den Anhänger während der Zeit dort stehen lassen. Das Starthotel ist auch das Endhotel.
Achtung
Diese Tour ist nicht für pure Anfänger geeignet. Du solltest Erfahrung im Fahren von Motorrädern auch auf längeren Strecken haben. Wir werden in einer kleinen Gruppe das Abenteuer bewältigen
Was du erwarten kannst
- Einzigartige Begegnungen: Mit der Natur, mit anderen Reisenden und vielleicht sogar mit Rentieren und Elchen!
- Die Magie des Polarkreises: Das unvergessliche Gefühl, diese besondere Breitengradlinie zu überqueren und die Mitternachtssonne oder, mit etwas Glück, das Nordlicht zu erleben.
- Pure Freiheit auf zwei Rädern: Das Gefühl von Wind im Haar und unendlicher Weite vor dir.
- Gemeinsame Abende: Zeit für Geschichten, Lachen und das Knüpfen neuer Freundschaften.
- Entdecke mit mir gemeinsam das erste Mal den Baltikum und die unendlichen Weiten Finnlands
- Sei Teil einer eigener Videoreihe auf YouTube
Status der Crew:
🟠 🟠🟠🟠
Leider ausgebucht, setz dich auf die Warteliste!
Tag 1 – 25.07.2026
Tourname: Herzlich Willkommen!
Treffpunkt: Oderberg
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Die Vorfreude steigt! Am Anreisetag quartieren wir uns in unserem Hotel in Oderberg ein. Das Auto mit Anhänger kann dort stehen bleiben. Nutzt die Zeit, um erste Eindrücke von den Tour-Teilnehmern zu bekommen. Abends lassen wir den Tag gemeinsam ausklingen und besprechen die bevorstehende Tour bei einem gemütlichen Abendessen. Lasst uns bei einem Glas auf eine unvergessliche Motorradtour anstoßen! Seid gespannt, welche atemberaubenden Strecken und Landschaften uns erwarten!
Tag 2 – 26.07.2026 – Erster Fahrtag
Tourname: Grenzgang & Geisterstadt: Von der Oder nach Kaschubien
Abfahrt in: Oderberg
Ankunft in: Bytów, Polen
Unterkunft: in Liebe geführtes Hotel
Highlights: Borne Sulinowo
KM: ca 370km
Tourablauf:
Heute wird es ernst – im besten Sinne! Wir verlassen Deutschland im beschaulichen Oderberg und überqueren den Fluss. Sobald wir das “D” im Rückspiegel haben, ändert sich das Gefühl: Die Straßen werden interessanter, die Alleen dichter und wir fahren mitten hinein in die Geschichte Pommerns. Es ist eine Etappe für Entdecker, denn wir besuchen eine Stadt, die es jahrzehntelang gar nicht gab.
Die Strecke & Das Highlight:
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Der Grenzübertritt: Der Start in Oderberg ist symbolisch. Mit der Überquerung der Oder sind wir “drüben”. Die Landschaft Westpommerns empfängt uns mit endlosen, wunderschönen Alleen und weiten Feldern. Hier macht das Cruisen einfach Spaß.
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Die verbotene Stadt (Borne Sulinowo): Das ist der absolute Hammer dieser Etappe. Wir fahren nach Borne Sulinowo (Groß Born).
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Die Story: Diese Stadt war bis in die 90er Jahre ein weißer Fleck auf der Landkarte. Erst Wehrmachtsgarnison, dann geheime sowjetische Militärbasis – Sperrgebiet!
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Das Erlebnis: Wir fahren mit den Bikes durch Straßen, wo früher Panzer rollten. Der Mix aus verfallenen Kasernen, dem imposanten “Haus der Offiziere” (ein genialer Lost Place!) und dem neuen Leben, das langsam einkehrt, ist absolut surreal. Hier atmet jeder Stein den kalten Krieg. Ein Ort, der unter die Haut geht.
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Rein in die Kaschubei: Nach diesem Geschichts-Flash führt uns der Weg weiter Richtung Osten. Die Landschaft wird hügeliger, waldreicher und noch ursprünglicher. Wir nähern uns der “Kaschubischen Schweiz”.
Unser Ziel: Wir erreichen Bytów (Bütow). Schon von weitem begrüßt uns die mächtige Burg des Deutschen Ordens. Sie thront über der Stadt und gibt uns das Gefühl, wirklich tief in Polen angekommen zu sein. Bytów ist das Tor zu einer der schönsten Landschaften Polens und unser gemütlicher Hafen für die Nacht.
Mein Fazit: Ein Tag, der als Grenzerfahrung beginnt und als Zeitreise endet. Borne Sulinowo ist für mich eines der spannendsten Ziele überhaupt – nirgendwo sonst liegt die Geschichte so offen auf der Straße wie hier.
Tag 3 – 27.07.2026 – Zweiter Fahrtag
Tourname: Lost Places & Weltgeschichte: Von Bytów nach Olsztyn
Abfahrt in: Bytów, Polen
Ankunft in: Olsztyn, Polen
Unterkunft: in Liebe geführtes Hotel
Highlights: Łapalice, Westerplatte
KM: ca 260km
Tourablauf:
Heute erwartet uns ein wilder Ritt durch die Zeit. Wir starten im beschaulichen Bytów, aber der Tag hält zwei absolute “Kracher” für uns bereit, die unterschiedlicher kaum sein könnten: Ein modernes Märchenschloss, das nie fertig wurde, und der Ort, an dem die Welt den Atem anhielt. Es ist eine Etappe für Entdecker und Geschichtsinteressierte.
Die Strecke & Highlights:
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Der Harry-Potter-Moment (Łapalice): Mitten in der kaschubischen Landschaft bei Kartuzy steht plötzlich ein Ding, das man glauben muss, um es zu verstehen: das Schloss Łapalice.
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Es ist kein jahrhundertealtes Gemäuer, sondern eine gigantische Bauruine aus den 80ern. Mit seinen unzähligen Türmen und der düsteren Backstein-Optik wirkt es wie eine Mischung aus Hogwarts und Geisterhaus. Wir halten hier für Fotos, denn dieser “Lost Place” ist absolut surreal und ein Highlight für jeden, der das Besondere sucht.
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Wo alles begann (Westerplatte): Wir steuern Richtung Ostsee nach Danzig (Gdańsk). Doch wir fahren nicht (nur) zum Kaffeetrinken in die Stadt, sondern zur Westerplatte.
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Hier fielen am 1. September 1939 die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs. Wir stehen vor dem monumentalen Denkmal, schauen auf die Ostsee und halten einen Moment inne. Es ist ein Ort, der Gänsehaut verursacht und uns daran erinnert, wie wertvoll der Frieden ist, in dem wir heute durch Europa reisen dürfen.
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Ab in die Natur: Nach dem Trubel rund um Danzig wird es wieder ruhiger. Wir folgen der Straße Richtung Osten, das Land wird flacher, grüner und wasserreicher – wir erreichen das Ermland und die westlichen Ausläufer der Masuren.
Unser Ziel: Wir laufen in Olsztyn (Allenstein) ein.
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Die Unterkunft: Nach diesem ereignisreichen Tag checken wir in ein in Liebe geführtes Hotel ein. Hier zählt Persönlichkeit statt Prunk. Wir werden herzlich empfangen, die Motorräder stehen sicher, und wir können bei gutem polnischen Essen die Eindrücke von der “Geisterburg” und der Westerplatte sacken lassen.
Mein Fazit: Ein Tag voller visueller und emotionaler Wucht. Der Kontrast zwischen der skurrilen Ruine in Łapalice und der ernsten Stille auf der Westerplatte macht diese Etappe unvergesslich. Und am Abend wartet die Gemütlichkeit.
Tag 4 – 28.07.2026 – Dritter Fahrtag
Tourname: Ein dunkles Kapitel & neues Licht: Von Olsztyn nach Kaunas
Abfahrt in: Olsztyn, Polen
Ankunft in: Kaunas
Unterkunft: in Liebe geführtes Hotel
Highlights: Führerhauptquartier Wolfsschanze
KM: ca 340km
Tourablauf:
Heute wird es still unter den Helmen. Wir starten im schönen Masuren, aber unser erstes Ziel führt uns tief in die Abgründe der Geschichte. Es ist ein Tag der extremen Kontraste: Vom beklemmenden Beton der Vergangenheit fahren wir in die lebendige, bunte Gegenwart Litauens. Eine Etappe, die nachdenklich macht und uns am Ende umso herzlicher empfängt.
Die Strecke & Das Highlight:
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Die Wolfsschanze (Wilczy Szaniec): Nur eine kurze Fahrt von Olsztyn entfernt, tief versteckt in den masurischen Wäldern, liegt das ehemalige Führerhauptquartier.
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Wir parken die Motorräder und erkunden zu Fuß die riesigen, gesprengten Bunkerruinen. Es ist ein unheimlicher Ort. Die Natur holt sich den dicken Stahlbeton langsam zurück – Moos und Bäume wachsen auf den Trümmern, von denen einst der Schrecken des Zweiten Weltkriegs ausging. Hier spürt man die Geschichte körperlich. Es ist der Ort des gescheiterten Attentats von Stauffenberg. Ein wichtiger Moment zum Innehalten und Erinnern.
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Kopf freifahren: Nach diesem schweren Stopp tut der Fahrtwind gut. Wir cruisen weiter durch den östlichen Teil der Masuren, vorbei an glitzernden Seen, die uns helfen, die düsteren Gedanken abzuschütteln.
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Labas, Lietuva! Wir überqueren die Grenze nach Litauen (Suwałki-Korridor). Die Landschaft wird weiter, die Straßen sind breit und wir rollen entspannt auf unser Tagesziel zu.
Unser Ziel: Wir erreichen Kaunas, die zweitgrößte Stadt Litauens am Zusammenfluss von Memel und Neris.
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Die Unterkunft: Nach dem “kalten Beton” vom Vormittag brauchen wir Wärme – und genau die bekommen wir. Wir checken in ein in Liebe geführtes Hotel ein. Hier sind wir keine Nummern, sondern willkommene Gäste. Man spürt sofort die persönliche Note der Betreiber, die uns mit echter litauischer Herzlichkeit umsorgen. Genau das Richtige für die Seele nach so einem Tag.
Mein Fazit: Ein Tag, der uns fordert, aber auch viel gibt. Der Besuch in der Wolfsschanze ist “Heavy Metal” für den Kopf, aber die herzliche Ankunft im Hotel in Kaunas zeigt uns, wie schön und friedlich das Europa von heute ist.
Tag 5 – 29.07.2026 – Vierter Fahrtag
Tourname: Der Berg der 100.000 Kreuze: Von Kaunas zurück an die See
Abfahrt in: Kaunas, Litauen
Ankunft in: Lilaste, Lettland
Unterkunft: in Liebe geführtes Hotel
Highlights: Kreuzhügel
KM: ca 320km
Tourablauf:
Wir verlassen Kaunas, die “heimliche Hauptstadt” Litauens mit ihrer coolen Streetart und den Flüssen, und machen uns auf den Weg nach Norden. Heute mischt sich Geschichte mit Mystik. Wir fahren auf der historischen “Via Baltica”, aber der Star des Tages ist kein Gebäude und keine Landschaft, sondern ein Ort, der weltweit einzigartig ist.
Die Strecke:
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Asphalt & Geschichte: Wir cruisen durch das litauische Kernland. Die Straßen sind meist schnurgerade und führen durch weite Felder und Wälder. Perfekt, um entspannt Kilometer zu machen.
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Das absolute Highlight: Nördlich von Šiauliai müssen wir den Blinker setzen. Wir besuchen den Berg der Kreuze (Kryžių kalnas).
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Das ist kein normaler Hügel. Hier stehen schätzungsweise über 100.000 Kreuze – vom winzigen Rosenkranz bis zum meterhohen Holzkreuz.
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Die Atmosphäre ist unbeschreiblich: Wenn der Wind weht, hört man das Klappern und Klimpern der Kreuze. Es ist ein Ort des Widerstands und des Glaubens. Wir parken die Bikes, laufen durch die engen Gassen zwischen den Kreuzen und lassen diese surreale Stimmung auf uns wirken. Ein Gänsehaut-Moment, egal ob man gläubig ist oder nicht.
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Grenzübertritt: Mit diesen Eindrücken im Kopf überqueren wir die Grenze nach Lettland. Wir passieren Jelgava (werft einen Blick auf das riesige Barockschloss am Flussufer!) und umfahren den Trubel von Riga auf der Umgehungsstraße.
Unser Ziel: Wir kommen wieder in Lilaste an. Nach der Kultur und der Mystik des Tages tut es gut, wieder den Sand unter den Füßen und das Rauschen der Ostsee im Ohr zu haben. Es fühlt sich ein bisschen an wie “nach Hause kommen” in unser Camp in den Dünen. Der Kreis schließt sich, und wir lassen den Abend entspannt am Strand ausklingen.
Mein Fazit: Eine Etappe, die tief geht. Der Berg der Kreuze ist eines dieser Bilder, das man nie wieder vergisst. Der Kontrast zwischen diesem spirituellen Ort und der entspannten Ankunft am Meer macht den Tag perfekt.
Tag 6 – 30.07.2026 – Ruhetag
Tourname: Titel: Durchatmen & Auftanken: Ruhetag in Lilaste
Heute bleiben die Motoren kalt! Nach den vielen Kilometern im Sattel gönnen wir unserem “Popometer” und dem Geist eine wohlverdiente Pause. Lilaste ist dafür der perfekte Ort: Hier ticken die Uhren langsamer, und das Rauschen der Ostsee ersetzt heute mal das Bollern der Boxer. Es ist Zeit für den ultimativen “Bummel-Modus”.
Das Programm (Alles kann, nichts muss):
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Strand & Dünen: Wir sind hier mitten in der Natur. Schnappt euch ein Handtuch und ab an den Strand! Der Weg führt durch herrlich duftende Kiefernwälder. Ihr könnt barfuß durch den feinen Sand laufen, die beeindruckende Wanderdüne erklimmen (der Ausblick lohnt sich!) oder einfach nur aufs Meer starren und “runterkommen”.
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City-Trip nach Riga: Für alle, die doch “Hummeln im Hintern” haben: Der Bahnhof ist nur ein paar Minuten zu Fuß entfernt. Der Zug bringt euch entspannt und günstig in einer halben Stunde mitten ins Herz von Riga. Die prächtigen Jugendstil-Fassaden, die riesigen Markthallen in den alten Zeppelin-Hangars und das lebendige Treiben der Hauptstadt sind ein genialer Kontrast zur Ruhe hier draußen.
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Content & Chill: Wer im Camp bleibt, hat endlich mal Zeit, die Speicherkarten der Kameras zu sortieren, die Insta360-Clips zu schneiden oder einfach mit den anderen bei einem Kaffee Benzin zu quatschen.
Der Abend: Zum Abschluss des Tages kommen wir alle wieder zusammen. Vielleicht spazieren wir gemeinsam zum Strand, um den Sonnenuntergang zu sehen – das Licht hier oben im Baltikum ist abends oft magisch violett und gold. Wir essen gut, lachen über die Anekdoten der letzten Etappen und laden unsere eigenen Akkus für die Weiterreise auf.
Mein Fazit: Ein Tag ohne Helmfrisur muss auch mal sein. Genießt die Freiheit, heute einfach mal nichts zu müssen, außer den Moment zu genießen.
Tag 7 – 31.07.2026 – Fünfter Fahrtag
Tourname: Titel: Via Baltica & Hanse-Flair: Von Lilaste nach Tallinn
Abfahrt in: Lilaste
Ankunft in: Tallinn, Estland
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Pärnu
KM: ca 300km
Tourablauf:
Heute heißt es: “Tere, Eesti!” (Hallo, Estland!). Wir verlassen unser Dünen-Paradies in Lilaste und folgen dem Ruf des Nordens. Diese Etappe ist kurz und knackig, perfekt, um den Vormittag auf dem Bike zu genießen und den Nachmittag schon mitten im Mittelalter zu verbringen.
Die Strecke: Wir bleiben heute nah an der Küste.
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Via Baltica Flow: Wir fädeln uns auf die legendäre Via Baltica ein. Die Straße zieht sich oft schnurgerade durch dichte Küstenwälder. Das ist kein Kurven-Labyrinth, sondern entspanntes “Cruisen”. Tempomat rein (wenn vorhanden), Musik an und die frische, harzige Luft genießen.
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Grenz-Erfahrung: Bei Ainaži überqueren wir die Grenze nach Estland. Haltet mal an – oft kann man hier noch die alten Grenzanlagen sehen, ein spannendes Stück Geschichte.
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Lunch-Stopp in der Sommerhauptstadt: Ein absolutes Muss ist der Halt in Pärnu. Das ist die offizielle “Sommerhauptstadt” Estlands. Wir parken die Bikes in der Nähe der wunderschönen Holzvillen oder direkt am langen Sandstrand. Ein Kaffee mit Ostseeblick ist hier Pflicht, bevor wir die letzten Kilometer abreißen.
Unser Ziel: Wir erreichen Tallinn. Und wow, was für ein Finale! Die Stadt empfängt uns mit ihrer weltberühmten Skyline aus Kirchtürmen und Wehrmauern.
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Achtung Biker: In der Altstadt wartet das berüchtigte Kopfsteinpflaster auf uns – sieht mega aus, rüttelt uns aber nochmal ordentlich durch. Aber das gehört dazu!
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Der Abend: Wir tauschen die Motorradkluft gegen bequeme Schuhe und stürzen uns in das Gassengewirr der Vanalinn (Altstadt). Mittelalterlicher Charme, urige Kneipen und der Blick vom Domberg auf die Ostsee – der perfekte Abschluss des Tages.
Mein Fazit: Ein entspannter Fahrtag, der uns genug Energie lässt, um am Abend eine der schönsten Städte Europas zu entdecken. Der Mix aus Strandfeeling in Pärnu und Historie in Tallinn macht diese Etappe so besonders.
Tag 8 – 01.08.2026 – Sechster Fahrtag
Tourname: Titel: Seefahrt & Seen-Sucht: Von Tallinn ins Herz Finnlands
Abfahrt in: Tallinn, Estland
Ankunft in: Keuruu, Finnland
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Fährüberfahrt, Mänttä, Finnische Seenplatte
KM: ca 270km
Tourablauf:
Heute wird es maritim und magisch! Wir starten in den Gassen von Tallinn, aber das erste Highlight ist keine Straße, sondern die Ostsee. Nach einer entspannten “Mini-Kreuzfahrt” betreten wir finnischen Boden und merken sofort den Unterschied: Der Verkehr wird ruhiger, die Luft noch klarer und wir tauchen direkt ein in das blaue Labyrinth der Finnischen Seenplatte.
Die Strecke:
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Ab auf die Fähre: Wir rollen morgens zum Hafen von Tallinn. Das Verzurren der Bikes im Bauch der großen Fähre ist immer ein kleines Abenteuer für sich. Dann heißt es: Helm ab, Kaffee holen und an Deck den Blick auf die Skyline und das offene Meer genießen. In gut zwei Stunden sind wir in Helsinki.
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Rein ins Blaue: Von Helsinki aus lassen wir die Stadt schnell hinter uns und steuern nach Norden. Und dann passiert es: Die Finnische Seenplatte umarmt uns. Links Wasser, rechts Wasser, dazwischen Wald und wir auf perfektem Asphalt mittendrin. Das ist Kurvenschwingen für Genießer.
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Kultur-Stopp im Wald: Kurz vor dem Ziel machen wir Halt in Mänttä. Ein fast surrealer Ort: Mitten im Nirgendwo und tiefen Wald findest du hier Weltklasse-Kunst und Architektur (Serlachius-Museen). Selbst wer kein Museums-Gänger ist, wird von der Atmosphäre und den coolen Gebäuden begeistert sein. Ein perfekter Ort, um die Beine zu vertreten.
Unser Ziel: Wir beenden den Tag in Keuruu. Hier wartet keine anonyme Hotelkette auf uns, sondern wir kehren in ein familiengeführtes Haus ein. Das ist finnische Gastfreundschaft pur – herzlich, unkompliziert und gemütlich. Hier fühlt man sich nicht als Tourist, sondern als Gast bei Freunden. Und wer weiß, vielleicht heizen die Gastgeber ja schon die Sauna für uns an?
Mein Fazit: Ein Tag der Kontraste: Erst die steife Brise auf der Fähre, dann die Stille der finnischen Wälder. Der Übergang vom trubeligen Baltikum in die Ruhe Finnlands ist Balsam für die Biker-Seele.
Tag 9 – 02.08.2026 – Siebenter Fahrtag
Tourname: Der Ruf des Nordens: Von Keuruu nach Oulu
Abfahrt in: Keuruu, Finnland
Ankunft in: Oulu, Finnland
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: folgt
KM: ca 380km
Tourablauf:
Heute schalten wir in den “Flow-Modus”. Wir verlassen das verträumte Keuruu mit seinen alten Holzkirchen und spüren, wie das Land weiter wird. Die unzähligen kleinen Kurven der Seenplatte werden langsam zu langen, geraden Linien, die sich durch endlose Wälder ziehen. Es ist der Tag der Meditation unter dem Helm – einfach fahren, atmen und die Weite wirken lassen.
Die Strecke: Wir steuern Richtung Norden und merken, wie sich die Vegetation ändert. Die Bäume werden gefühlt etwas kleiner, die Straßen einsamer.
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Seen-Abschied: Anfangs begleiten uns noch die blauen Augen der finnischen Seenplatte, bevor wir auf die Hauptader Richtung Lappland treffen (die E75).
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Der Pflicht-Stopp: Auf halber Strecke müssen wir bremsen: Bei Pyhäjärvi wartet die berühmte Raststätte “Vaskikello”. Ihr werdet sie hören, bevor ihr sie seht! Dort hängen tausende Glocken in allen Größen draußen herum. Ein skurriler, genialer Ort für eine Kaffeepause und ein perfektes Fotomotiv. Wer schafft es, die größte Glocke zu läuten?
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Endloser Wald: Danach tauchen wir wieder ein in den grünen Tunnel. Hier ist der Weg das Ziel. Die Straße ist top asphaltiert, der Verkehr meist ruhig – perfekt, um mit der Maschine eins zu werden.
Unser Ziel: Gegen Nachmittag erreichen wir Oulu, die “Hauptstadt Nord-Skandinaviens”. Die Stadt ist jung, modern und liegt direkt am Wasser. Wir parken die Bikes am berühmten Marktplatz (Kauppatori) und begrüßen den “Toripolliisi” – die dicke Bronzestatue eines Polizisten, die dort Wache hält. Ein Selfie mit ihm ist Kult! Hier spürt man schon die frische Brise des Nordmeeres.
Mein Fazit: Eine Etappe, die den Kopf frei macht. Wir lassen den Süden endgültig hinter uns und klopfen an die Tür zum Polarkreis. Nach dem Ritt schmeckt der Lachs in den Markthallen von Oulu doppelt so gut.
Tag 10 – 03.08.2026 – Ruhetag
Tourname: Ruhepause in Oulo
Nach den vielen Kilometern und eindrucksvollen Landschaften gönnen wir uns am Tag 10 einen wohlverdienten Ruhetag in Oulu. Diese moderne und lebendige Stadt an der Mündung des Oulujoki ins Bottnische Meerbusen bietet die perfekte Kulisse, um durchzuatmen, die Motorräder ruhen zu lassen und die finnische Lebensart zu genießen.
Was wir in Oulu erleben können:
- Entspannung am Wasser: Oulu ist vom Wasser geprägt. Macht einen Spaziergang entlang des Flusses Oulujoki oder erkundet die kleinen Inseln und Brücken in der Innenstadt. Die frische Meeresluft ist ideal, um sich zu erholen.
- Der Marktplatz und der Toripolliisi: Besucht den belebten Marktplatz (Kauppatori), wo ihr lokale Köstlichkeiten probieren und Souvenirs entdecken könnt. Haltet Ausschau nach dem “Toripolliisi”, dem freundlichen Marktplizisten, der zum Wahrzeichen der Stadt geworden ist – perfekt für ein Erinnerungsfoto!
- Pikisaari-Insel: Eine charmante Insel in der Nähe des Zentrums, bekannt für ihre alten Holzhäuser, Kunsthandwerksläden und Galerien. Hier könnt ihr entspannt bummeln und einzigartige Stücke finden.
- Tietomaa – Wissenschaftszentrum: Wer Lust auf interaktive Entdeckungen hat, kann das Wissenschaftszentrum Tietomaa besuchen. Es bietet spannende Ausstellungen für jedes Alter.
- Strand von Nallikari: Wenn das Wetter mitspielt, ist ein Ausflug zum langen Sandstrand von Nallikari eine tolle Option. Hier kann man die Weite der Ostsee genießen und einfach mal die Seele baumeln lassen.
- Kulinarische Genüsse: Nutzt den Abend, um die vielfältige Gastronomieszene Oulus zu erkunden. Von traditioneller finnischer Küche bis hin zu modernen Restaurants ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Dieser Ruhetag in Oulu ist die ideale Gelegenheit, neue Energie zu tanken, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und sich auf die bevorstehenden Abenteuer im hohen Norden vorzubereiten.
Tag 11 – 04.08.2026 – achter Fahrtag
Tourname: Arctic Circle Special: Oulu – Rovaniemi – Keminmaa
Abfahrt in: Oulu, Finnland
Ankunft in: Keminmaa, Finnland
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Weihnachtsmanndorf, Polarkreis!
KM: ca 340km
Tourablauf:
Heute wird ein Kindheitstraum wahr! Wir starten in der modernen Technologiestadt Oulu, aber unser Kompass zeigt stur nach Norden. Das Ziel? Nichts Geringeres als der Polarkreis (Napapiiri). Die Landschaft wird wilder, die Wälder dichter und die Vorfreude steigt mit jedem Kilometer. Heute ist der Tag, an dem wir offiziell in die Arktis eintreten.
Die Strecke:
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Nordwärts: Von Oulu aus folgen wir der E75 immer tiefer ins Landesinnere. Die Straße ist gut ausgebaut und führt uns kerzengerade durch die finnische Taiga. Haltet die Augen offen: Die Chance, Rentiere am Straßenrand zu sehen, steigt hier massiv an!
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Der Magische Moment: In Rovaniemi angekommen, steuern wir direkt das Santa Claus Village an.
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Must-Do: Ein Foto unter der Linie, die den Polarkreis markiert (66° 33′ 45″ N). Das ist das Beweisfoto der Tour.
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Xmas-Feeling: Egal ob Sommer oder Winter, hier dudelt “Jingle Bells”. Wir besuchen das Postamt des Weihnachtsmanns (vielleicht eine Karte an die Lieben daheim schicken?) und atmen diese spezielle Atmosphäre. Wer will, holt sich den Stempel für den “Arctic Circle Crossing” in den Pass.
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Zurück an die Küste: Nach dem Trubel beim Weihnachtsmann schwingen wir uns wieder auf die Bikes und fahren die E75 (oder die etwas ruhigere “Lappland-Straße” via Tervola, falls wir Zeit haben) Richtung Südwesten bis zur Küste.
Unser Ziel: Wir beenden den Tag in Keminmaa. Wieder am Bottnischen Meerbusen angekommen, haben wir den Kopf voller Eindrücke. Wir sind jetzt “zertifizierte Polarkreis-Bezwinger”. Keminmaa ist der perfekte, ruhige Ausgangspunkt, um morgen die Grenze nach Schweden in Angriff zu nehmen.
Mein Fazit: Ein Tag für das innere Kind und das Helden-Fotoalbum. Der Abstecher nach Rovaniemi macht aus einer normalen Verbindungsetappe ein echtes Highlight. Der Moment, wenn du mit dem Motorrad über die magische Linie rollst, ist unbezahlbar.
Tag 12 – 05.08.2026 – neunter Fahrtag
Tourname: Küstencruising & Zeitreise: Von Finnland nach Schweden
Abfahrt in: Keminmaa, Finnland
Ankunft in: Lövånger, Schweden
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Pite Havsbad
KM: ca 330km
Tourablauf:
Heute heißt es “Hyvästi Suomi” und “Välkommen till Sverige”! Wir starten im finnischen Keminmaa und machen uns auf den Weg Richtung Süden. Diese Etappe ist purer Genuss: Wir rollen auf der E4 immer am Bottnischen Meerbusen entlang. Es ist eine Strecke der Weite, des Himmels und des entspannten Cruisens.
Die Strecke:
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Der Grenz-Tango: Gleich zu Beginn erwartet uns ein Highlight: Die Zwillingsstadt Tornio (FIN) / Haparanda (SWE). Hier fahren wir nicht nur über eine Grenze, sondern auch durch die Zeit – denn Schweden liegt eine Stunde hinter Finnland. Wir gewinnen also eine Stunde Lebenszeit zurück! Ein kurzes Foto am “IKEA-Kreisel” oder dem markanten Grenzdenkmal ist Pflicht.
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Küstenstraße Deluxe: In Schweden angekommen, wird die Straße breiter und schneller. Die Landschaft ist geprägt von unzähligen Flüssen, die hier ins Meer münden. Wir überqueren mächtige Brücken bei Kalix, Luleå und Piteå. Der Blick öffnet sich immer wieder zum Meer hin, und die frische Brise hält uns wach.
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Wald & Wasser: Zwischen den Städten tauchen wir immer wieder in die typischen nordschwedischen Kiefernwälder ein, nur um kurz darauf wieder an einer glitzernden Bucht vorbeizukommen.
Unser Ziel: Wir landen in Lövånger. Und das ist nicht irgendein Dorf, sondern ein echtes Stück schwedische Geschichte. Wir übernachten (oder besuchen zumindest) das Lövånger Kyrkstad. Das ist eine der am besten erhaltenen “Kirchenstädte” mit ihren hunderter kleiner, roter Holzhütten, die früher den Kirchgängern als Übernachtungsmöglichkeit dienten. Die Atmosphäre hier ist magisch – absolute Stille, knarrendes Holz und das Gefühl, mitten in einem Astrid-Lindgren-Roman aufgewacht zu sein.
Mein Fazit: Ein Tag, der mit einem Länderwechsel beginnt und in einer historischen Filmkulisse endet. Fahrtechnisch entspannt, aber fürs Herz und das Reisealbum ein absoluter Volltreffer.
Tag 13 – 06.08.2026 – zehnter Fahrtag
Tourname: Höga Kusten & Brücken-Magie: Von Lövånger nach Sundsvall
Abfahrt in: Lövånger, Schweden
Ankunft in: Sundsvall, Schweden
Unterkunft: Ein familiengeführtes Haus
Highlights: Höga Kusten
KM: ca 350km
Tourablauf:
Der Vibe: Heute wird es spektakulär! Wir verlassen das idyllische Lövånger mit seinen historischen Kirchenhütten und steuern direkt auf eines der landschaftlichen Highlights Skandinaviens zu: die Höga Kusten. Der Charakter der Strecke wandelt sich – es wird hügeliger, rauer und verdammt beeindruckend. Das hier ist kein normales “Kilometerfressen”, das ist Kino für die Augen.
Die Strecke: Wir folgen der Küstenlinie des Bottnischen Meerbusens nach Süden.
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UNESCO Weltnaturerbe: Die “Hohe Küste” ist einzigartig, weil sich das Land hier nach der Eiszeit am stärksten angehoben hat. Das bedeutet für uns: Tolle Ausblicke von oben auf das Meer und Kurven, die sich herrlich durch die Felslandschaft schlängeln.
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Der “Golden Gate” Moment: Haltet eure Kameras bereit! Das absolute Highlight ist die Fahrt über die Högakustenbron. Sie sieht aus wie die Golden Gate Bridge und spannt sich majestätisch über den Fluss Ångermanälven. Wenn wir da drüber rollen, fühlt sich das fast wie Fliegen an – ein Gänsehaut-Moment unter dem Helm.
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Fahrspaß: Die E4 ist hier gut ausgebaut, aber durch das ständige Auf und Ab und die weiten Kurven macht das Fahren mit der GS richtig Laune.
Unser Ziel: Wir landen in Sundsvall. Nach viel Natur und Holzarchitektur erwartet uns hier ein spannender Kontrast: “Stenstan” (die Steinstadt). Nach einem verheerenden Brand im 19. Jahrhundert wurde das Zentrum komplett aus Stein wiederaufgebaut. Es wirkt fast ein bisschen aristokratisch und ist der perfekte Ort, um bei einem guten Abendessen den Tag ausklingen zu lassen.
Mein Fazit: Ein Tag voller “Ahs” und “Ohs”. Die Überquerung der Hängebrücke ist eines dieser Bilder, die man im Kopf behält, wenn man im Winter an die Tour zurückdenkt.
Tag 14 – 07.08.2026 – elfter Fahrtag
Tourname: Küstenlauf
Abfahrt in: Sundsvall, Schweden
Ankunft in: Malmköping, Schweden
Unterkunft: Eine schnuckelige Unterkunft
Highlights: Hudiksvall
KM: ca 426km
Tourablauf:
Heute tauschen wir die raue Brise der Ostseeküste gegen das Herzland Schwedens. Unsere Reise führt uns von der stolzen “Steinstadt” Sundsvall tief hinein nach Södermanland. Das ist genau die Gegend, die wir alle aus den Filmen kennen: sanfte Hügel, tiefgrüne Wälder und diese typischen roten Holzhäuschen, die wie Farbtupfer in der Landschaft leuchten.
Die Strecke: Wir lassen den Norden langsam hinter uns und “bummeln” Richtung Süden.
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Endloses Grün: Die Straße schneidet sich heute durch schier endlose Nadelwälder. Das ist entspanntes Cruisen in Reinkultur – perfekt, um die Gedanken schweifen zu lassen und den Boxer unter uns schnurren zu hören.
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Seen-Hopping: Immer wieder blitzt Wasser zwischen den Bäumen auf. Wir passieren unzählige kleine und große Seen, die im Sonnenlicht glitzern. Packt die Insta360 aus, denn diese Weite lässt sich kaum besser einfangen!
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Kaffeepause auf Schwedisch: Unterwegs halten wir natürlich für eine klassische “Fika” (Kaffeepause). Nirgendwo schmeckt die Zimtschnecke besser als hier am Straßenrand.
Unser Ziel: Gegen Abend erreichen wir Malmköping. Ein kleiner, fast verschlafener Ort mit ganz viel Charme. Hier scheint die Zeit ein bisschen stehengeblieben zu sein. Wir sind jetzt mitten im “Garten Schwedens”. Nach den vielen Kilometern ist das der ideale Ort, um die Stiefel auszuziehen, die Ruhe zu genießen und den Tag gemeinsam Revue passieren zu lassen.
Mein Fazit: Eine Etappe für die Seele. Keine Hektik, keine wilden Serpentinen, sondern pures, meditatives Fahren durch eine Landschaft, die Frieden ausstrahlt.
Tag 15 – 08.08.2026 – zwölfter Fahrtag
Tourname: Småland Calling: Auf kurvigen Pfaden nach Vetlanda
Abfahrt in: Malmköping, Schweden
Ankunft in: Vetlanda, Schweden
Unterkunft: Eine schnuckelige Unterkunft
Highlights: Schwedische Ostseeküste
KM: ca 290km
Tourablauf:
Heute wird es nostalgisch! Wir verlassen Malmköping und tauchen ein in die Provinz Småland. Wenn du an Schweden denkst – rote Häuschen, weiße Fensterrahmen, moosgrüne Wälder und diese typischen Steinmauern am Straßenrand – dann ist das genau die Etappe, auf die du gewartet hast. Wir fahren durch das echte “Bullerbü”.
Die Strecke: Wir meiden die großen Hauptachsen und suchen uns die feinen Linien auf der Landkarte.
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Wald-Wedeln: Die Straßen in Småland sind ein Traum für uns Biker. Sie sind oft schmaler, aber asphaltiert und schwingen sich herrlich organisch durch die dichten Nadelwälder. Hier kommt man in einen richtigen “Flow”.
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Seen & Steine: Die Landschaft wird etwas wilder und steiniger als gestern. Immer wieder blitzt ein dunkler Waldsee auf. Es ist die perfekte Gegend, um das Visier einen Spalt offen zu lassen und den Duft von Harz und Wald zu atmen.
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Kultur am Wegesrand: Wir sind hier in der Heimat von Astrid Lindgren. Die Dörfer wirken wie gemalt. Haltet die Augen offen – manchmal steht plötzlich ein Elch am Waldrand (oder zumindest ein Warnschild, das man super fotografieren kann).
Unser Ziel: Wir rollen in Vetlanda ein. Eine unaufgeregte, typisch schwedische Kleinstadt, die einst ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt war. Wir sind jetzt nah am sogenannten “Glasreich” (Glasriket). Vetlanda ist der ideale Ort, um nach den vielen Kurven im Wald den Ständer auszuklappen und die Ruhe des Hinterlandes zu genießen.
Mein Fazit: Das ist Motorradwandern für die Seele. Keine Hektik, nur du, dein Bike und die endlosen Wälder Smålands. Eine Etappe, bei der man unter dem Helm vor lauter Glück grinsen muss.
Tag 16 – 09.08.2026 – dreizehnter Fahrtag
Tourname: Finale am Meer: Von Småland zur Südküste
Abfahrt in: Vetlanda, Schweden
Ankunft in: Trellebourg, Schweden
Unterkunft: Eine schnuckelige Unterkunft
Highlights: Öland, Karlskrona, Fährüberfahrt
KM: ca 300km
Tourablauf:
Heute heißt es Abschied nehmen von den endlosen Wäldern – aber wir lassen es auf den letzten Kilometern nochmal richtig krachen! Wir starten im grünen Herzen Smålands und spüren mit jedem Kilometer, wie sich die Landschaft öffnet. Skåne ruft! Die Wälder weichen weiten, goldenen Feldern, und am Horizont wartet die Ostsee. Es ist eine Etappe der Kontraste.
Die Strecke: Wir rollen Richtung Süden und erleben einen kompletten Tapetenwechsel.
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Vom Wald in die Weite: Anfangs genießen wir noch die letzten typischen Småland-Kurven um Vetlanda herum. Doch je weiter wir nach Süden kommen, desto flacher und weiter wird das Land.
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Skåne-Feeling: In der Provinz Skåne (Schonen) fühlt man sich fast wie in Dänemark oder Norddeutschland. Statt roter Holzhütten im Wald sehen wir jetzt oft weiße Fachwerkhöfe und weite Alleen. Der Blick kann kilometerweit schweifen – eine tolle Abwechslung für die Augen nach den Tagen im “grünen Tunnel”.
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Der Duft des Meeres: Irgendwann mischt sich Salz in die Luft. Die Vorfreude auf die Küste steigt, während wir die letzten Kilometer abspulen.
Unser Ziel: Trelleborg. Die südlichste Stadt Schwedens ist unser Tor zurück nach Mitteleuropa. Hier endet unser schwedisches Straßenabenteuer direkt am Hafen. Die Palmen (!) an der Uferpromenade sind ein fast schon surrealer Anblick so weit im Norden und das perfekte Fotomotiv für den Abschluss. Wir parken die Bikes in der Nähe vom Fährhafen, den Kopf voll mit Bildern von Rentieren, Seen und Wäldern.
Mein Fazit: Eine entspannte Ausroll-Etappe, die uns sanft von der skandinavischen Wildnis zurück in die Zivilisation bringt. Der perfekte Moment, um im Helm nochmal die Highlights der Reise Revue passieren zu lassen, bevor es aufs Schiff geht.
Tag 17 – 10.08.2026 – vierzehnter Fahrtag
Tourname: Richtung Heimat
Abfahrt in: Trelleborg, Schweden
Ankunft in: Oderberg, Deutschland
Unterkunft: Eine schnuckelige Überfahrt
Highlights: Fährüberfahrt, Ländliches Polen
KM: ca 360km
Tourablauf:
Nach den unvergesslichen Erlebnissen auf unserer Motorradtour durch Skandinavien steht nun die letzte Etappe an: Die Rückreise von Trelleborg in Schweden zu unserem Basishotel in Polen. Wir verlassen Trelleborg, die südlichste Stadt Schwedens, mit der Fähre. Die Überfahrt führt uns über die Ostsee zurück nach Polen. Genießt noch einmal die frische Seeluft und den Blick auf die schwedische Küste, während wir uns dem Festland nähern. Die Fährfahrt selbst ist eine entspannte Pause, in der wir die Reise Revue passieren lassen und uns auf die Ankunft in Polen vorbereiten können. Nach der Ankunft in Polen setzen wir unsere Fahrt auf polnischem Boden fort. Auf dem Weg zum Basishotel können wir noch einmal die polnische und die deutsche Landschaft genießen und die Eindrücke der Reise Revue passieren lassen. Am Basishotel endet unsere gemeinsame Motorradtour. Hier können wir die Erlebnisse der letzten Tage in Ruhe ausklingen lassen, uns austauschen und die vielen unvergesslichen Momente Revue passieren lassen.
Tag 18 – 11.08.2026 – Das Abenteuer geht zu Ende
Nach einer unglaublichen Reise voller unvergesslicher Eindrücke, atemberaubender Landschaften und dem einzigartigen Gefühl, gemeinsam Neuland auf zwei Rädern erkundet zu haben, heißt es heute: Abschied nehmen.
Am Morgen von Tag 18 verabschieden wir uns von einander. Jeder von uns tritt die individuelle Heimreise an, die mit Sicherheit gefüllt sein wird von Geschichten, die ihr euren Liebsten erzählen könnt, und Bildern, die sich ins Gedächtnis gebrannt haben.
Die Freundschaften, die auf dieser Tour geschlossen wurden, und die gemeinsamen Erlebnisse vom Polarkreis bis zu den historischen Städten des Baltikums werden euch noch lange begleiten. Es war ein erstes Mal für uns alle – ein Experiment, das zu einem unvergesslichen Abenteuer wurde, genau so, wie wir es uns gewünscht haben.
Du willst dabei sein?
- Schritt 1: Du füllst unten in einem ersten Schritt das Kontaktformular aus
- Schritt 2: Ich, der Motorradbummler, sende dir die Vertragsunterlagen per E-Mail zu
- Schritt 3: Du schickst die Vertragsunterlagen unterschrieben zurück (Post/eingescannt per Mail, Fax)
- Schritt 4: Der Motorradbummler bestätigt den Eingang des Vertrages und damit den verbindlichen Vertragsschluss mit einer Auftragsbestätigung. Zugleich bitte ich dich um Anzahlung in Höhe von 20% des Gesamtreisepreises
- Schritt 5: Der Zahlungseingang der Anzahlung wird vom Motorradbummler per E-Mail bestätigt
- Schritt 6: Entscheidung über die Erreichung der Teilnehmerzahl
- spätestens 3 Wochen vor Abfahrt
- wenn die Mindestteilnehmerzahl erreicht ist, erhälst du vom Motorradbummler den gegengezeichneten Vertrag und die Reiseunterlagen per E-Mail (einzelne An- und Abfahrtszeiten und die genaue Lage der Hotels).
- wenn die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wird, sagt Dir der Motorradbummler ab und du bekommst deine Anzahlung zurück.
- Die verbleibenden 80 % des Reisepreises sind bis 21 Tage vor Reiseantritt zu begleichen.
- Es gelten die Allgemeinen Reisebedingungen.
Schreib mich gern unter thomas@motorradbummler.de an oder schreib mir gern eine Whatsapp unter 0160-98685610
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